Neues Magazin “Wohnen heute”

Das sieht ein wenig nach einem Ramschmagazin aus: Wohnen heute aus dem Conpart Verlag für 1,95 Euro.

Das Magazin geht nach Angaben von Kress aus der Zeitschrift “Das Beste für die Frau” hervor und wird entsprechend auf diese Leserschaft zugeschnitten sein.

Wohnen neben dem Atomkraftwerk

Atomkraft nicht zu verteufeln, ist die eine Sache. Aber direkt daneben wohnen? Wohl nicht nur für mich eine befremdliche Vorstellung.

Rissige Armaturen, fehlerhafte Dübel: Das AKW Brunsbüttel, seit über einem Jahr vom Netz, soll bald wieder Strom liefern.

Radioaktivität kann man nicht sehen, schmecken, oder fühlen. Deshalb ist die Bedrohung auf der einen Seite so abstrakt, andererseits aber auch so unberechenbar.

Sozialpädagogisch begleitetes Wohnen in Köln

Ziel ist die Integration bzw. Reintegration junger Menschen in Schule und Beruf:

Die Bewohner können unter mehreren Wohnformen wählen: Einzelzimmer, Doppelzimmer, Wohngruppen und selbstständige Wohngemeinschaften. Die Kosten betragen pro Tag 31,63 Euro für „Behördenzahler“ und einen ermäßigten Satz von 15,50 Euro für „Selbstzahler“, die schon selbst genug verdienen, aber sich noch nicht abgenabelt haben.

Das Carl Sonnenschein-Haus.

Wohungschick auf dem Trödelmarkt

Für mich persönlich jetzt eher etwas befremdlich, aber wer auf außergewöhnliche und wahrscheinlich auch eher ältere Möbelstücke steht, kann sich ja auch mal auf dem Trödelmarkt umschauen:

Wer sich erst langsam an den Trödelmarkt-Chic herantasten möchte, kann mit Wohnaccessoires beginnen. Ein verschnörkelter Kerzenleuchter bringt dem Esstisch einen Hauch Grandezza, in einer verzierten Emailledose bleiben Gewürze frisch und eine Stehlampe aus den 70er Jahren neben dem Wohnzimmersofa ist heute ohnehin wieder topmodern.

Wobei ich ja sehr froh bin, dass ich das Zeugs aus den 70er und 80er nicht mehr sehen muss… Aber so verschieden sind halt Geschmäcker. Wäre ja auch doof, wenn alles gleich aussehen würde…

Ein schönes Haus im Grünen

Haus im Grünen

Haus im Grünen

Da möchte man doch gerne wohnen. Das Haus stammt von einem schwedischen Architekten und heißt vielsagend Grasshopper.

[via]

Kommt nach der Landflucht bald die Stadtflucht?

Hohe Fahrkosten verteuern das Wohnen auf dem Lande schreibt die Welt heute und resümiert: Dumm, wer in der Stadt wohnen bleibt

Tatsächlich sind viele Leute, gerade Familien, wegen der gestiegenen Benzinpreise verunsichert. Oftmals ist das Auto die einzige sinnvolle Alternative, um Arbeitsplatz, oder Einkaufszentren zu erreichen.

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist zum Einkaufen denkbar schlecht geeignet - wer will schon einen Kasten Wasser mit in den Bus nehmen? - und wer abseits “normaler” Bürozeiten arbeitet, kommt nicht in den Genuss von Takterhöhungen im Fahrplan.

Noch bietet das Leben auf dem Land viel zu viele Vorteile, aber wenn man sich es irgendwann nicht mehr leisten kann? Gespannt bleibt zu sehen, wie stark dann die Preise für Mieten in den Städten anziehen, wenn mehr und mehr Menschen aus dem Umland zurück in die Stadt ziehen.